Schimmel in der Mietwohnung: Lösung für Vermieter und Hausverwaltungen
Für Vermieter, Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen
Schimmel in einer vermieteten Wohnung kostet selten nur die Sanierung. Er kostet Zeit, Nerven und im Zweifel Miete. Und wenn die Ursache nicht behoben ist, kommt er im nächsten Winter wieder. Diese Seite beschreibt, wie sich betroffene Wände dauerhaft temperieren lassen, ohne Eingriff in die Bausubstanz und ohne Handwerkertermin in jeder Wohnung.
Warum Schimmel für Vermieter teuer wird
Bei fast jedem Schimmelfall geht die Auseinandersetzung um dieselbe Frage: Liegt es am Gebäude oder am Lüftungsverhalten? Diese Frage zu klären, bedeutet in der Praxis Gutachten, Schriftwechsel und oft eine Mietminderung, während der Streit läuft. Dazu kommt die Sanierung selbst, die ohne Ursachenbeseitigung nach ein bis zwei Heizperioden wiederholt werden muss.
Der wirtschaftlich interessante Punkt: Die Ursache liegt in aller Regel nicht im Schimmel, sondern in einer zu kalten Wandoberfläche. Feuchtigkeit aus der Raumluft schlägt sich dort nieder, wo die Oberfläche am kältesten ist, typischerweise an Außenwandecken, hinter Möbeln und an Wärmebrücken. Wird diese Oberfläche wärmer, verschwindet die Grundlage.
Dieser Text ist eine technische Einordnung und keine Rechtsberatung. Wie ein konkreter Fall mietrechtlich zu bewerten ist, klärt Ihre Rechtsberatung.
Die Lösung: die Wandoberfläche temperieren
Infrarot-Wärmeleisten werden unten an der betroffenen Wand montiert und geben ihre Wärme als Strahlung nach oben an die Wandfläche ab. Nicht die Raumluft wird aufgeheizt, sondern das Mauerwerk. Eine wärmere Wandoberfläche nimmt weniger Feuchtigkeit auf und trocknet schneller ab. Das beugt Schimmel vor, statt ihn nur zu entfernen.
Für Mietobjekte sind vor allem drei Eigenschaften relevant:
- Aufputz montiert. Kein Stemmen, kein Estrich, kein Eingriff in die Bausubstanz. Rückbaubar, damit auch in Bestandsobjekten und bei Denkmalauflagen einsetzbar.
- Ohne Fachhandwerker montierbar. Die Leisten werden geschraubt oder geklebt und in eine vorhandene Steckdose gesteckt. Das kann der eigene Hausmeisterdienst übernehmen.
- Der Betrieb läuft über den Stromzähler der Wohnung. Sie investieren einmalig in die Ausstattung der Problemwand, der laufende Verbrauch läuft dort, wo geheizt wird.
Was es pro Wand kostet
Die Problemwand-Sets enthalten alles für eine Wand: Wärmeleisten, Thermostat, Anschlusskabel und Endkappen.
| Set | Für Wandlänge | Preis |
|---|---|---|
| Problemwand-Set 2 m | bis 2 m | 499 € |
| Problemwand-Set 3 m | bis 3 m | 699 € |
| Problemwand-Set 4 m | bis 4 m | 849 € |
Alle Sets finden Sie gebündelt in der Übersicht der Problemwand-Sets. Für mehrere Wohnungen oder ein ganzes Objekt erstellen wir Ihnen ein Angebot, sprechen Sie uns an.
So gehen Sie vor
- Problemwände erfassen. Welche Wohnungen, welche Wände, welche Länge in Metern. Meist sind es einzelne Außenwände, nicht ganze Wohnungen.
- Bestückung klären. Wir sagen Ihnen anhand von Wandlänge und Gebäudezustand, welche Leistung sinnvoll ist.
- Sets bestellen. Pro Wand ein Set, Zubehör wie Ecken und Verbinder bei Bedarf.
- Montieren lassen. Durch den Hausmeisterdienst oder einen Handwerker Ihres Vertrauens.
- Dokumentieren. Halten Sie fest, wann welche Wand ausgestattet wurde. Das ist Ihr Nachweis, dass Sie die Ursache angegangen sind.
Häufige Fragen
Ersetzen die Wärmeleisten die Heizung?
Nein, sie ergänzen sie an der Problemwand. Es geht um die Temperierung der Wandoberfläche, nicht um die Beheizung des Raums. Als vollwertige Heizung sind die Leisten ebenfalls einsetzbar, dann wird anders dimensioniert.
Was, wenn der Mieter das Gerät ausschaltet?
Die Steuerung erfolgt über ein Thermostat, das eine Mindesttemperatur hält. Sinnvoll ist, die Funktion bei der Übergabe zu erklären und im Übergabeprotokoll festzuhalten.
Muss ein Elektriker ran?
Für den Anschluss an eine vorhandene Schutzkontaktsteckdose nicht. Bei Festanschluss oder neuer Leitung gelten die üblichen Regeln, dann ist eine Elektrofachkraft nötig.
Wie hoch sind die Betriebskosten?
Das hängt von Wandlänge, Dämmzustand und Laufzeit ab. Als Größenordnung: Für eine rund 3,20 m lange Problemwand liegt das Rechenbeispiel bei etwa 140 € pro Jahr. Wir rechnen Ihnen das für Ihre Objekte gerne konkret durch.
Bekomme ich ein Angebot für mehrere Einheiten?
Ja. Schicken Sie uns die Liste der Problemwände mit Längen, wir melden uns mit einem Vorschlag zurück.
Angebot für Ihr Objekt anfordern
Schreiben Sie uns, um welche Objekte und wie viele Wände es geht. Wir melden uns mit einer Bestückungsempfehlung und einem Angebot.
Zum Kontaktformular oder direkt per E-Mail an info@think-e-energy.de, Telefon +49 201 61 63 68 43.
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